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Wie wäre es…

…Dir wirklich was Gutes zu tun?

Einmal in der Woche, abends…

Du bist vielleicht nicht soooo motiviert, nochmal los zu gehen. Hattest schon einen anstrengenden Tag hinter Dir… entscheidest Dich aber, raffst Dich auf.

Und dann – eine Stunde Zeit für Dich. Vielleicht kannst Du Dir schon vorstellen, wie gut es Dir tut, Deinen Körper zu dehnen, bewegen und zu kräftigen. Die Atmung mit fließenden Bewegungen zu verbinden.

Vielleicht ist es auch noch eine neue Erfahrung für Dich, wie Entspannung und Bewegung ineinander greifen?

Am Ende liegst du in Savasana, der Yoga-Entspannungshaltung. Und genießt das angenehme Gefühl der zurück liegenden Aktivität. Lässt den Körper die Bewegung integrieren und zur Ruhe kommen.

Atmest tief durch – und gehst dann nach Hause, mit dem Wissen, dass Du Dir wirklich etwas gegönnt hast, das Dir auch im Alltag Stück für Stück mehr Gelassenheit schenkt.

Yoga kann das 😊☀️🙌!

Wenn Du gern ausprobieren willst, ob Du diese Wirkung auch in Deinem Leben fühlst, meld Dich gern zur kostenlosen Schnupperstunde an: 0170-2181470.

Yoga mit Power bei Ruth gibt es am Dienstag, den 1. Oktober von 20:15 Uhr bis 21:15 Uhr.

Wenn Du lieber sanftes Yoga probieren willst, kannst Du gerne in eine laufende Yogagruppen kommen. Mehr dazu hier.

Ich freue mich, von Dir zu hören.

Alles Liebe

Karoline

Unkraut

Unkraut…

Das ist gut – Das ist schlecht. Schwarz – weiß.
Kann man das eigentlich sagen?
Disteln zum Beispiel.
Pieksen. Sind Unkraut. Also irgendwie ungewollt.
Gleichzeitig (finde ich) blühen sie unglaublich schön. Sind sehr lecker für Bienen.
Ist jetzt ein plattes Beispiel und es gibt sicher für jede „Seite“ noch weitere Gründe.
Der Punkt ist: Man kann nicht genau sagen, ob sie jetzt „gut“ sind, oder „schlecht“.
Ich glaube, die Welt ist genauso. Nichts ist nur gut. Oder nur schlecht. Das ist auch im Yin-Yang Zeichen so enthalten… im Schwarz ein bisschen Weiß. Und im Weiß ein bisschen Schwarz.
Ich glaube, es geht für uns alle darum, die Balance zu finden.
Niemand ist NUR gut, macht alles NUR richtig.

Wie siehst du das?
Was hilft dir dabei, Bewertungen zu erkennen und die Welt klarer zu sehen? Das Weiß im Schwarz zu bemerken?

Alles Liebe und einen sonnigen Tag für Dich!
Karoline

Fokus on what U want.

…oder auf deutsch: Fokussier Dich auf das, was Du willst.

…oder auf „yogisch“: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Es ist ganz witzig. Als ich angefangen habe, mich intensiver mit Yoga zu beschäftigen, hat mein Mann zeitgleich begonnen, Persönlichkeitsentwicklung zu entdecken.

Und in beiden „Disziplinen“ (und eigentlich auch überall im Leben) geht es um FOKUS.

Vorweg: Niemand kann vorhersehen, was passiert, welche Krankheiten, Unfälle, Katastrophen, Trennungen und und und in einem Leben auftauchen. Oder wann. Niemand weiß das. Punkt.

So ist das Leben. Und das gehört leider (?) oder Gott Sei Dank (?) dazu. Damit müssen wir lernen, umzugehen.

Da kannst Du noch so viel Fokus haben und etwas unbedingt wollen, jetzt!!!!, sofort!!!! Bzw. nicht wollen, dass es ist wie es ist. Da hilft der Fokus nicht direkt weiter.

Was aber hilft: Wir dürfen lernen, einen Sinn im Leben zu finden. Oder unserem Leben einen Sinn zu verleihen.

Das klingt vielleicht sehr tiefsinnig oder sehr stumpf. Aber irgendwie geht es genau darum.

Wofür bist Du hier auf der Welt? Was möchtest Du erreichen? Was ist Deine Aufgabe? Dein Sinn? Dein Beitrag?

Natürlich kannst Du einfach so vor Dich hin leben, einfach machen, „was alle machen“, „was man so macht“. Das ist okay. Nur, wenn Du dann gehst, irgendwann – warst Du dann glücklich? Kannst Du die Erde verlassen, mit Dankbarkeit im Herzen für all die Erfahrungen, die Du gemacht hast? Für all die Menschen, denen Du begegnet bist?

Und das Gute und das Schlechte zugleich: Nur Du selbst kannst Dir diese Fragen beantworten. Nur Du selbst kannst entscheiden, wozu Du morgens aufstehen willst. Nur Du selbst kannst Dein Leben in die Hand nehmen. Ihm eine Richtung geben. Es führen.

Wenn Du das nicht tust, treibst Du dahin wie ein Schiff mit offenen Segeln und ohne Ruder. Du wirst „herumgeschubst“. Probleme treffen jeden… Da fällt mir übrigens Goethe ein:

„Wind und Ströme,
Donner und Hagel
tauschen ihren Weg
und ergreifen
vorübereilend
einen um den andern.“

Und wenn Du ohne Ziel bist und ohne Steuer – dann werfen sie Dich aus der Bahn. Du hast dann ja nicht mal eine Bahn. Sondern treibst irgendwo herum.

Wenn Du ein Ziel hast, egal wie groß oder klein, einen Sinn im Leben, etwas, das Du hier erleben willst, dann kannst Du Dich immer wieder ausrichten. Fokussieren.

Und das gilt genau so für die Yogapraxis. In den Asanas (Körperhaltungen) übst Du zum Beispiel, standfest zu bleiben. Trainierst Dein Gleichgewicht. Lernst überhaupt Deinen Körper kennen. Was er kann, was er mag. Und was nicht.

Und wenn Du über die Atmung immer weiter nach innen wanderst findest Du vielleicht „uralte“ Impulse, Träume und Wünsche. Kommst näher an den Kern Deines Daseins.

Es gibt im Yoga auch den Ansatz, alles hinter sich zu lassen. Vollkommen frei zu sein oder werden und allem zu entsagen. Ich glaube, dass kann für einige Menschen gut und richtig sein. Ich glaube auch, dass für viele andere Menschen im Inneren nicht das „Nichts“ schlummert, sondern die Liebe. Und, dass die Welt diese Liebe richtig gut gebrauchen kann. Was auch immer Du in Dir trägst, ist wertvoll, wundervoll und einzigartig. Und wenn Du es nicht lebst und nach außen bringst – tut es niemand.

Alsoooo, in diesem Sinne und zurück zum Thema: Finde raus, wer Du bist. Nimm Dir Zeit für Dich, in Ruhe, vielleicht allein. Entdecke Deine Einzigartigkeit. Und vielleicht ist das etwas, worauf Du Deinen Fokus lenken willst. Herauszufinden und zu entdecken, wer Du bist. Oder sein könntest. Immer wieder.

Nochmal Goethe:

„Der edle Mensch
sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff‘ er
das Nützliche, Rechte,
sei uns ein Vorbild
jener geahneten Wesen!“

Alles Liebe,

Karoline

Kleine Geh-Meditation

Hallo liebe Yogini, lieber Yogi!

Heute gibt es mal wieder eine kleine Yoga-Übung, Spaziergangs-inspiriert und sehr alltagstauglich.

Zum Wochenende soll das Wetter um Paderborn tatsächlich mal sonnig werden – da brauchst du auch keine Gummistiefel 😉

Worum geht’s? – Achtsames Gehen.

Und wie „geht“ es? 🙂

Ganz einfach, Schritt für Schritt. Egal, wo du unterwegs bist, in der Stadt, beim Spaziergang, Einkaufen,… achte einfach ganz bewusst auf deine Füße.

Wahrscheinlich ist das gerade am Anfang viel leichter, wenn du mit wenig Ablenkung unterwegs bist. Aber im Prinzip kannst du diese Übung überall machen, wo du gehst.

Du gehst, und nimmst ganz bewusst wahr, wie sich deine Füße anfühlen.

Wie du sie aufsetzt.

Wie du sie vom Boden hebst.

Vielleicht gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen dem rechten und linken Fuß.

Du nimmst die Beschaffenheit des Bodens wahr, unter den Füßen.

Und immer, wenn du in Gedanken abschweifst, oder irgend eine Ablenkung passiert – und du eigentlich noch weiter üben wolltest – bring die Aufmerksamkeit wieder zu deinen Füßen zurück. 🙂

Und – das war’s auch schon.

Vielleicht schaffst du es, ein oder zwei Minuten nur bei deinen Füßen zu bleiben?

Ich bin gespannt, was du berichtest 🙂

Ein ganz wundervolles und (hoffentlich) sonniges Wochenende wünsche ich dir!

Alles Liebe,

Karoline