• Home
  • Schlagwort: Sanftes Yoga

Oh du Fröhliche :)

Lieber Yogi, liebe Yogini!

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Bei mir ist das immer eine Zeit, in der ich „Bilanz“ ziehe, wie das vergangene Jahr gelaufen ist.

(Bei der „Bilanz“ kommt wohl die BWL-erin in mir durch 😀 )

Vielleicht geht es dir auch so, es wird draußen dunkler, ruhiger, und du hast Zeit darüber nachzudenken, ob in diesem Jahr alles so gelaufen ist, wie du dir gewünscht hast…

Vielleicht gab es ein paar angenehme oder unangenehme Überraschungen…?!

Und vielleicht ist auch was „liegen geblieben“, was du dir „eigentlich“ ganz fest vorgenommen hattest.

Im täglichen Trubel bleiben oft genau die Sachen, die Ideen, auf der Strecke, die uns am Herzen liegen. Weil das Herz natürlich nicht laut rumschreit, wenn es etwas will.

Das heißt aber nicht, dass das weniger wichtig wäre.

Vielleicht ist sogar genau das Gegenteil wahr… diese Ideen, Wünsche und Träume, die in unserem Inneren schlummern, warten nur darauf, endlich Zeit und Raum in der Realität zu bekommen.

Ich glaube, wir sind alle hier auf der Welt, weil wir etwas ganz Einzigartiges und Besonderes in uns haben. Etwas, das nur wir in die Welt bringen können. Und wenn wir es nicht tun – tut es keiner. Und das wäre schade.

Ich wünsche mir und uns allen mehr Menschen, die den Mut aufbringen, aus ihrem Herzen heraus zu leben. Und wenn sie (noch nicht) wissen, wie das geht, die den Mut aufbringen, genau das zu lernen.

Ich erinnere mich daran, wie ich vor ein paar Jahren einen Vortrag genau zu diesem Thema gehört habe… jemand hat erzählt, wie leicht ihm „alles“ falle, weil er jetzt diesem inneren Kompass, diesem inneren Ruf folge. Und wie traurig ich darüber war, fast schon verzweifelt, weil ich ÜBERHAUPT keine Ahnung hatte, was er meint. Und ich mir genau das gewünscht habe. Innere Klarheit, die mich auch in äußerer Unsicherheit klar sein lässt. Und mir Schritt für Schritt ein Leben bringt, was mir selbst entspricht.

Falls du dein Herz schon hörst – super! Folge ihm 😉 🙂 <3 Und falls du Lust darauf haben solltest, es zu hören. aber keine Ahnung hast, wie das geht, – lass dich einfach mal drauf ein, dass es diese Option gibt. Dass diese Möglichkeit in dir schlummert…

Dann wird sich der Weg schon zeigen. Denn: WO EIN WILLE – DA EIN WEG 😉

Noch zurück zum Titel: Mein Leben wird dadurch um Einiges turbulenter als vorher 🙂 Weniger absehbar. Und: Fröhlicher! Lebendiger und bunter. 🙂 NICHT NUR in der Weihnachtszeit. Und ich finde, das lohnt sich 🙂

Dann noch was „Organisatorisches“ zum Schluss 🙂

Über die Feiertage ist Yoga-Pause: 23. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020

Anfang Januar laufen die Gruppen wie abgesprochen, ab 21. Januar 2020 geht alles wieder seinen gewohnten Gang 🙂

Da gerade alle Yoga-Gruppen in Neuenbeken voll sind, wird es voraussichtlich am Donnerstag, 30. Januar eine Schnupperstunde für eine neue Einsteigergruppe geben. 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr. Dazu dann aber mehr im Neuen Jahr 🙂

Ich wünsche DIR eine ganz wundervolle Adventszeit, entspannte Feiertage und einen fabelhaften Start ins neue Jahr 2020!

Alles Liebe

Karoline

Yoga im November und Dezember 2019

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Yoga läuft noch weiter.

Und tatsächlich gibt es gerade zum Jahresende noch ein paar tolle Gelegenheiten, Yoga mal intensiver auszuprobieren und / oder die eigene Praxis zu vertiefen.

Besonders „günstig“ geht das über die VHS 🙂

Da gebe ich zwei Mal Hatha-Yoga für drei Stunden.

Am Sonntag geht es los.

3. November, 10-13 Uhr in Altenbeken:

Hatha-Yoga Mini-Kurs zum Kennenlernen (und / oder für Yogis und Yoginis, die gern entspannt und sanft üben)

Anmeldungen hier.

Am 17. November, 10-13 Uhr in Altenbeken:

Hatha-Yoga Mini-Kurs zum Kennenlernen.

Anmeldungen auch hier über die VHS Altenbeken.

Beide Termine kosten jeweils nur 14,30 Euro 🙂 Echtes Schnäppchen!

Im Dezember gibt es dann in Neuenbeken das zweite Mal Yoga & Klang mit Sigrun Haase.

Am Mittwoch, 4. Dezember 2019, 18-20 Uhr kannst Du Dir einen entspannten Abend in der Adventszeit gönnen.

Zwei Stunden Yoga & Klangschalen, Entspannung und Bewegung.
Sigrun ist ausgebildet in Klangmassage und übt seit einiger Zeit auch Yoga. In den Yoga-Asanas (Körperhaltungen) vertiefen wir das achtsame Spüren mit passenden Klängen.
Vielleicht gehst Du nach dieser Zeit für Dich nicht nur entspannt nach Hause – sondern schwebst regelrecht dahin 😉
Zumindest kannst Du die entspannende Wirkung ganz sicher mit in Deinen Alltag nehmen und so ganz aus Deiner Mitte heraus den Abend genießen.
Und das tut nicht nur Dir gut – auch allen Menschen, die Zeit mit dir verbringen .
Magst Du dabei sein?
Dann meld Dich gern bei mir an: 0170-2181470.
Die Wiederholung der ersten Runde gibt es nochmal zum Angebotspreis von 35€.

Ich freue mich, Dich beim Yoga zu treffen. Egal ob in Neuenbeken oder Altenbeken – Du bist ganz herzlich willkommen!

Alles Liebe

Karoline

PS: Weitere, dauerhaft laufende Yogagruppen findest Du hier.

Unkraut

Unkraut…

Das ist gut – Das ist schlecht. Schwarz – weiß.
Kann man das eigentlich sagen?
Disteln zum Beispiel.
Pieksen. Sind Unkraut. Also irgendwie ungewollt.
Gleichzeitig (finde ich) blühen sie unglaublich schön. Sind sehr lecker für Bienen.
Ist jetzt ein plattes Beispiel und es gibt sicher für jede „Seite“ noch weitere Gründe.
Der Punkt ist: Man kann nicht genau sagen, ob sie jetzt „gut“ sind, oder „schlecht“.
Ich glaube, die Welt ist genauso. Nichts ist nur gut. Oder nur schlecht. Das ist auch im Yin-Yang Zeichen so enthalten… im Schwarz ein bisschen Weiß. Und im Weiß ein bisschen Schwarz.
Ich glaube, es geht für uns alle darum, die Balance zu finden.
Niemand ist NUR gut, macht alles NUR richtig.

Wie siehst du das?
Was hilft dir dabei, Bewertungen zu erkennen und die Welt klarer zu sehen? Das Weiß im Schwarz zu bemerken?

Alles Liebe und einen sonnigen Tag für Dich!
Karoline

Fokus on what U want.

…oder auf deutsch: Fokussier Dich auf das, was Du willst.

…oder auf „yogisch“: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Es ist ganz witzig. Als ich angefangen habe, mich intensiver mit Yoga zu beschäftigen, hat mein Mann zeitgleich begonnen, Persönlichkeitsentwicklung zu entdecken.

Und in beiden „Disziplinen“ (und eigentlich auch überall im Leben) geht es um FOKUS.

Vorweg: Niemand kann vorhersehen, was passiert, welche Krankheiten, Unfälle, Katastrophen, Trennungen und und und in einem Leben auftauchen. Oder wann. Niemand weiß das. Punkt.

So ist das Leben. Und das gehört leider (?) oder Gott Sei Dank (?) dazu. Damit müssen wir lernen, umzugehen.

Da kannst Du noch so viel Fokus haben und etwas unbedingt wollen, jetzt!!!!, sofort!!!! Bzw. nicht wollen, dass es ist wie es ist. Da hilft der Fokus nicht direkt weiter.

Was aber hilft: Wir dürfen lernen, einen Sinn im Leben zu finden. Oder unserem Leben einen Sinn zu verleihen.

Das klingt vielleicht sehr tiefsinnig oder sehr stumpf. Aber irgendwie geht es genau darum.

Wofür bist Du hier auf der Welt? Was möchtest Du erreichen? Was ist Deine Aufgabe? Dein Sinn? Dein Beitrag?

Natürlich kannst Du einfach so vor Dich hin leben, einfach machen, „was alle machen“, „was man so macht“. Das ist okay. Nur, wenn Du dann gehst, irgendwann – warst Du dann glücklich? Kannst Du die Erde verlassen, mit Dankbarkeit im Herzen für all die Erfahrungen, die Du gemacht hast? Für all die Menschen, denen Du begegnet bist?

Und das Gute und das Schlechte zugleich: Nur Du selbst kannst Dir diese Fragen beantworten. Nur Du selbst kannst entscheiden, wozu Du morgens aufstehen willst. Nur Du selbst kannst Dein Leben in die Hand nehmen. Ihm eine Richtung geben. Es führen.

Wenn Du das nicht tust, treibst Du dahin wie ein Schiff mit offenen Segeln und ohne Ruder. Du wirst „herumgeschubst“. Probleme treffen jeden… Da fällt mir übrigens Goethe ein:

„Wind und Ströme,
Donner und Hagel
tauschen ihren Weg
und ergreifen
vorübereilend
einen um den andern.“

Und wenn Du ohne Ziel bist und ohne Steuer – dann werfen sie Dich aus der Bahn. Du hast dann ja nicht mal eine Bahn. Sondern treibst irgendwo herum.

Wenn Du ein Ziel hast, egal wie groß oder klein, einen Sinn im Leben, etwas, das Du hier erleben willst, dann kannst Du Dich immer wieder ausrichten. Fokussieren.

Und das gilt genau so für die Yogapraxis. In den Asanas (Körperhaltungen) übst Du zum Beispiel, standfest zu bleiben. Trainierst Dein Gleichgewicht. Lernst überhaupt Deinen Körper kennen. Was er kann, was er mag. Und was nicht.

Und wenn Du über die Atmung immer weiter nach innen wanderst findest Du vielleicht „uralte“ Impulse, Träume und Wünsche. Kommst näher an den Kern Deines Daseins.

Es gibt im Yoga auch den Ansatz, alles hinter sich zu lassen. Vollkommen frei zu sein oder werden und allem zu entsagen. Ich glaube, dass kann für einige Menschen gut und richtig sein. Ich glaube auch, dass für viele andere Menschen im Inneren nicht das „Nichts“ schlummert, sondern die Liebe. Und, dass die Welt diese Liebe richtig gut gebrauchen kann. Was auch immer Du in Dir trägst, ist wertvoll, wundervoll und einzigartig. Und wenn Du es nicht lebst und nach außen bringst – tut es niemand.

Alsoooo, in diesem Sinne und zurück zum Thema: Finde raus, wer Du bist. Nimm Dir Zeit für Dich, in Ruhe, vielleicht allein. Entdecke Deine Einzigartigkeit. Und vielleicht ist das etwas, worauf Du Deinen Fokus lenken willst. Herauszufinden und zu entdecken, wer Du bist. Oder sein könntest. Immer wieder.

Nochmal Goethe:

„Der edle Mensch
sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff‘ er
das Nützliche, Rechte,
sei uns ein Vorbild
jener geahneten Wesen!“

Alles Liebe,

Karoline